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Wie der Bobby-Helm noch heute typisch ist für die englische
Polizei, so war der Tschako lange Zeit die typische
Kopfbedeckung deutscher Polizisten. Nach dem Ersten Weltkrieg
hatte er die bis dahin übliche "Pickelhaube" abgelöst und wurde
von den Streifenbeamten bis in die 1950er Jahre getragen. Dann
verschwand er jedoch aus dem Strassenbild, die Polizei trug
fortan Mützen. Doch bei Einsätzen geschlossener Einheiten, zumal
der kasernierten Bereitschaftspolizei, im sogenannten Grossen
Aufsichtsdienst (z.B. bei Demonstrationen oder der Sicherung von
Karnevalsumzügen) wurde er bis ins ausgehende 20. Jahrhundert
beibehalten.
Ursprünglich war der Tschako eine ungarische militärische
Kopfbedeckung aus Filz und Leder. Um 1806 wurde er zunächst für
bestimmte Einheiten des französischen Heeres, danach aber auch
in den Armeen zahlreicher anderer Länder eingeführt.
Im deutschen Heer gehörte er seit 1854 zur Uniform der
Jäger-Bataillone und seit 1901 zur Montur der neu eingerichteten
Maschinengewehr-Abteilungen.
Der Tschako der Offiziere besass eine Schuppenkette, der der
Mannschaften hingegen nur einen ledernen Sturmriemen. Zu Paraden
wurde an der nach oben überstehenden Kokarde ein schwarzer
Haarbüschel getragen.
Fortsetzung im
Polizeibericht.
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